
Die Geschichte von Roulette ist lang und vielfältig. Italien und das 17. Jahrhundert werden immer im Zusammenhang mit dem Roulette genannt. Fakt ist, dass das Roulette Rad im 18. Jahrhundert nach Frankreich kam. Ludwig XV wollte es seinerzeit aber verbieten. Im Jahre 1806 war es eigentlich schon überall verboten, außer in sogenannten Spielhäuser der Pariser Royal. Wie einige Geschichtsforscher behaupten, wurde Roulette ursprünglich in den Klöstern gespielt, als ein Weg der Erlösung von der Eintönigkeit. Das Original Rouletterad mit der einzelnen Null etablierte sich als europäisches Rouletterad. Um 1842, veränderten die Franzosen François and Louis Blanc das Rad zu seiner heutige Form, indem sie den 00-Schlitz entfernten – dadurch schufen sie das französische Rouletterad mit 37 Schlitzen. Diese Entwicklung wurde jedoch in den Vereinigten Staaten nicht begrüßt, wo der 00 Schlitz auf den Rouletterädern weiterhin benutzt wurde. Nordamerikanische Casinos waren nicht mit dem minimalen Bankvorteil zufrieden, den sie mit den europäischen Rädern hatten, deshalb führten sie die 37-Fächer-Roulette-Scheibe ein. Das Rad mit 37 Schlitzen wird französisches Rad genannt (die Gewinnchancen sind beim französischen Rad etwas besser). Hätte man Monsieur Pascal damals gefragt, wie groß die Wahrscheinlichkeit sei, dass eines Tages etliche Millionen Roulettefans weltweit und rund um die Uhr an seiner Erfindung Spaß haben würden, hätte er sicherlich zu einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit tendiert, er hatte doch keine Ahnung davon, dass Roulette zu einem der beliebten Spiele in der Welt werden konnte. |